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Distribution des Corona-Impfstoffs stellt erhöhte Anforderungen an die Logistik

  • Temperatur von minus 70 Grad Celsius über die gesamte Transportkette erforderlich
  • Dokumentation und Monitoring sollten bei den temperatursensiblen Transporten automatisiert werden

Mit der bevorstehenden Zulassung der ersten Impfstoffe gegen Covid-19 steht die Logistik vor neuen Herausforderungen. Erhöhte Kapazitäten sind laut der Kratzer Automation AG notwendig, um die allein bundesweit eingeplanten rund 55 Millionen Einzeldosen an Arztpraxen und Impfzentren auszuliefern. Franz Renger, Logistikexperte von KRATZER AUTOMATION, kommentiert wie folgt:

„Die meisten der bislang vorgestellten Impfstoffe gegen das Coronavirus sind über die gesamte Transportkette bei einer Temperatur von minus 70 Grad Celsius zu lagern. Der Transport umfasst mehrere Umschlagszentren auf dem Weg zu Impfzentren, Krankenhäusern und Arztpraxen, wobei unterschiedliche Fahrzeuge im Einsatz sind. Die Herausforderung für Logistikunternehmen besteht darin, die Temperatur über den gesamten Zeitraum konstant zu halten und eine entsprechende Überwachung zu gewährleisten. Außerdem ist es entscheidend, die Zustellung angesichts einer Haltbarkeit des Impfstoffs von nur wenigen Tagen zeitlich genau einzutakten.

Der Covid-19-Impfstoff wird in Spezial-Fahrzeugen oder in speziellen Verpackungen transportiert, wobei auch Trockeneis zum Einsatz kommt. Gerade innerhalb der DACH-Region sind dies routinierte Prozesse, die problemlos bewältigt werden. Eine zentrale Herausforderung für Transportunternehmen liegt jedoch in der hohen Anzahl an Sendungen, die nach Zulassung des Antigens nachgefragt werden. Der damit verbundene Aufwand betrifft besonders die letzte Meile, die generell einen hohen Anteil der für Logistik nötigen Ressourcen bindet. Gerade Impfzentren werden in hoher Frequenz zu beliefern sein.

Die Transportparameter müssen punktgenau dokumentiert werden – eine besondere Bedeutung hat dabei das Monitoring der Kühltemperatur über mehrere Umschläge hinweg. Wenn Logistikunternehmen dies manuell machen, ist der damit verbundene administrative Aufwand sehr hoch. Folglich ist ein automatisiertes Temperatur-Monitoring über die gesamte Transportkette ein erheblicher Vorteil. Aktuelle Technologie unterstützt die zielgenaue Distribution und das Temperatur-Monitoring. So stehen alle relevanten Daten in Echtzeit zur Verfügung und Reportings sind auf Knopfdruck erstellbar. Wichtig ist außerdem, dass sämtliche Daten mit wenigen Klicks anschaulich visualisiert werden können.

Moderne Softwarelösungen unterstützen zum einen operativ eine effiziente Zustellung. Zum anderen legen sie die Grundlage für eine einfache Erstellung von Berichten und Dokumentationen. Auf diese Weise lässt sich eine zügige Versorgung der Bevölkerung mit dem Corona-Impfstoff sicherstellen.“

 

Über KRATZER AUTOMATION AG

Seit mehr als 40 Jahren stellt die KRATZER AUTOMATION AG prozessnahe Software-Lösungen für die internationale Automobilindustrie und die Transportbranche in Europa zur Verfügung. Das Unternehmen ist mit fast 500 Mitarbeitern an 10 deutschen Standorten vertreten. International engagiert sich KRATZER AUTOMATION mit eigenen Gesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Italien, Tschechien, den USA und China.

Mit cadis liefert KRATZER AUTOMATION im Geschäftsfeld Logistics Automation ein intelligentes Softwareprodukt für logistische Prozesse: Ein Transport Management System zur Planung, Durchführung und intelligenten Analyse aller operativen Arbeitsprozesse im Frachtgütertransport. Jedes zweite der führenden 10 Logistikunternehmen in Europa setzt auf cadis. Im Geschäftsfeld Test Systems plant, realisiert und modernisiert KRATZER AUTOMATION Prüfsysteme für Motoren, Turbolader, Getriebe und weitere Antriebskomponenten mit einem Fokus auf Testsystemen für energiesparende und umweltfreundliche Antriebskonzepte.

 

Pressekontakt:

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